News Qualität lässt sich messen – und Qualität verpflichtet
Der Tages-Anzeiger berichtete über die Revisionsraten nach Hüft- und Knieprothesen – einen der verlässlichsten Qualitätsindikatoren in der Orthopädie. Diese Kennzahl zeigt, wie oft Patientinnen und Patienten nach einer Erstoperation erneut operiert werden müssen und erlaubt damit eine objektive Beurteilung der Behandlungsqualität von Kliniken.
Die Schulthess Klinik gehört in diesem Vergleich zu den Besten der Schweiz. Jährlich setzen unsere spezialisierten Chirurginnen und Chirurgen rund 1300 Hüft- und 1100 Kniegelenke ein. Dabei mussten lediglich 0,7 % der Patientinnen und Patienten erneut operiert werden. Zum Vergleich: Der Schweizer Durchschnitt liegt bei 2,5 % bei Hüft- und 3,3 % bei Knieprothesen.
Quelle: www.anq.ch
Diese Ergebnisse zeigen deutlich, dass sich hohe Fallzahlen, Spezialisierung und stabile Teams direkt positiv auf den Behandlungserfolg auswirken. «Entscheidend ist nicht nur das Volumen», betont unser CEO Rodolphe Eurin im Artikel. Vielmehr sei es die Kombination aus Erfahrung, Teamstabilität, standardisierten Abläufen sowie der systematischen Messung und Analyse der Resultate.
Ein weiterer zentraler Erfolgsfaktor ist die enge Verzahnung von Forschung und Klinik an der Schulthess Klinik. Fragestellungen aus dem klinischen Alltag werden wissenschaftlich untersucht, und die gewonnenen Erkenntnisse fliessen unmittelbar in die Behandlung der Patientinnen und Patienten ein.
Geringe Revisionsraten bedeuten weniger Komplikationen, eine schnellere Genesung und eine raschere Rückkehr in den Alltag. Medizinische Exzellenz entsteht dabei nicht durch einzelne Massnahmen, sondern durch ein ganzheitliches System, das Qualität messbar macht, transparent überprüft und kontinuierlich weiterentwickelt.