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Kniechirurgie

Jahresbericht 2025

Kniechirurgie Schulthess Klinik
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Operationen
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Knieprothesen
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Kreuzbandeingriffe

Erfahrung, Präzision und Innovation

Die Kniechirurgie der Schulthess Klinik zählt zu den grössten und spezialisiertesten Zentren der Schweiz. Hohe Fallzahlen, klar strukturierte Abläufe und ein erfahrenes interdisziplinäres Team sind die Basis für die konstant hohe Qualität. Diese Expertise verbinden wir gezielt mit moderner OP-Technik und innovativen Implantatsystemen, um langfristig stabile und funktionell überzeugende Ergebnisse für unsere Patientinnen und Patienten zu erzielen. 

Überdurchschnittliche Qualität bei hoher Fallzahl 

Wie gut eine Knieprothesen-Operation ist, zeigt sich daran, wie oft nach einem Eingriff eine Folgeoperation notwendig ist. Man spricht in diesem Zusammenhang von der 2-Jahres-Revisionsrate. Der Nationale Verein für Qualitätsentwicklung in Spitälern (ANQ) erhebt die Revisionsrate fortlaufend im SIRIS-Report für alle Schweizer Kliniken. Der Report 2025 (Auswertungsperiode 01.01.2019–31.12.2022) zeigt für die Schulthess Klinik eine adjustierte 2-Jahres-Revisionsrate von nur 1,6%. Der Schweizer Durchschnitt liegt bei 3,3%. Damit ist eine erneute Operation innerhalb von zwei Jahren bei unseren Patientinnen und Patienten weniger als halb so häufig notwendig wie im nationalen Vergleich. «Adjustiert» bedeutet dabei, dass Unterschiede im Patientenprofil – etwa Alter oder Vorerkrankungen – statistisch berücksichtigt werden. Dadurch sind die Resultate zwischen Kliniken fair vergleichbar. 

JB2025 - Kniechirurgie

Diese Ergebnisse wurden bei 2’337 im Register erfassten Knieprothesen erzielt. Damit zählt die Schulthess Klinik zu den fallzahlstärksten Zentren der Schweiz – eine wichtige Grundlage für stabile und verlässliche Resultate. 

Zwei neue OP-Systeme für individuellere Behandlungen 

Moderne Implantate und präzise Technik wirken sich direkt auf den Alltag unserer Patientinnen und Patienten aus. So haben wir im Jahr 2025 zwei innovative OP-Systeme eingeführt, die Behandlungen noch individueller ermöglichen. 

Ein Wechsel einer Knieprothese (Revision) ist ein anspruchsvoller Eingriff. Mit dem neuen Persona®-Revisionssystem steht uns dafür ein modulares Baukastensystem zur Verfügung. Die einzelnen Komponenten lassen sich so kombinieren, dass das Implantat möglichst genau zur persönlichen Knochensituation passt. So kommen wir mit dem Ergebnis nach der Operation der natürlichen Beinform und der Funktion des Kniegelenks sehr nahe. Eine spezielle Fixationstechnik sorgt für sicheren Halt, selbst wenn aufgrund des früheren Kunstgelenks bereits weniger Knochen vorhanden ist. Moderne Materialien unterstützen eine lange Lebensdauer des Implantats. 

Ist von der Arthrose nur ein Teil des Kniegelenks betroffen, muss nicht das gesamte Gelenk ersetzt werden. Mit dem «SIGMA® HP Partial Knee»-System ersetzen wir nur den geschädigten Teil, während gesunde Knochen und Bänder erhalten bleiben. Unterstützt wird der Eingriff durch die VELYS™ Robotic Assisted Solution, ein digitaler Assistent des Chirurgen oder der Chirurgin, der hilft, das Implantat mit höchster Präzision an die individuelle Anatomie anzupassen. Unser Team hat das System schon an mehreren Kongressen präsentiert. Unter anderem wurde unser Leitender Oberarzt Prof. Dr. med. Michael Worlicek zum Summit der World Surgery Tour eingeladen, um es im Rahmen einer Live-Operation vor internationalem Fachpublikum mit weltweiter Online-Übertragung zu demonstrieren. 

So entstehen individuelle Lösungen, die Stabilität, Beweglichkeit und eine langfristige Funktion in den Mittelpunkt stellen, damit sich die Patientinnen und Patienten nach der Operation wieder sicher und gut bewegen können.