EEG (Elektroencephalographie) und Epilepsie-Sprechstunde

Epilepsie ist eine erworbene oder angeborene Hirnerkrankung mit einer grossen Häufigkeit in der Bevölkerung: pro Jahr erkranken in den Industrieländern 30-50 Personen pro 100'000 Einwohner. Die Erkrankung geht mit einer dauerhaft erhöhten Neigung zu epileptischen Anfällen einher und hat für die betroffene Person medizinische und oftmals soziale Folgen. Zur Vorbeugung weiterer Anfälle werden bei erhöhter Anfallsneigung spezifische Medikamente empfohlen.

In der Abklärung epilepsieverdächtiger anfallsartiger Störungen oder nach erstmaligem Anfallsereignis noch unklarer Ursache ist eine gezielte neurologisch-epileptologische Befragung massgebend, und wird durch apparative Zusatzuntersuchungen ergänzt. Hierzu gehören die bildgebenden Verfahren wie die Magnetresonanztomographie (MRT) und die Elektroenzephalographie (EEG).

Die Elektroenzephalographie (EEG) ist ein Verfahren, das Hirnströme misst. Bei Patienten mit Epilepsie lassen sich dabei oft Signale detektieren, die den Verdacht auf das Vorliegen einer Epilepsie bestätigen, wenn sogenannte epilepsietypische Potentiale nachgewiesen werden. An unserem Zentrum erfolgt das EEG mit Oberflächenelektroden während 20 Minuten. Die Methode ist schmerzlos, die Untersuchung erfolgt beim wachen und liegenden Patienten und bedarf danach lediglich der Reinigung der Kopfhaut und Haare von einer Kontaktpaste.

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