Operationsvorbereitung
- Der Tag vor der Operation
- Vorbereitung auf die Operation
- Am Operationstag
- Die Betreuung nach der Operation
- Therapie
- Verlegung oder Klinikaustritt
Der Tag vor der Operation
Auf der Station werden Sie von Ihrer zuständigen Pflegefachperson begrüsst. Sie führt ein Eintrittsgespräch mit Ihnen. Unser Room-Service nimmt Ihre Essenswünsche auf. Zwischen 14.30 und 16.30 Uhr kommt der Physiotherapeut bei Ihnen im Zimmer vorbei, um Sie über den Therapieablauf nach der Operation aufzuklären. Je nach Eingriff werden allfällige Stütz- und Gehhilfen wie Krücken, Gilets usw. angepasst.
Zwischen 16.00 und 18.00 Uhr erhalten Sie ein Mittel gegen Thrombosen (Blutgerinnsel) und ausserdem die verordneten Medikamente. Auf Wunsch erhalten Sie auch ein Schlafmittel.
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Vorbereitung auf die Operation
Vor dem Eingriff sind bestimmte Vorbereitungen zu treffen, welche das Pflegefachpersonal mit Ihnen bespricht:
- Entfernen von Schmuck, Haarspangen und Haarteilen
- Entfernen von Make-up
- Entfernen von Kontaktlinsen
- Entfernen der Zahnprothese
- Je nach Operationsart Darmspülung (Einlauf)
- Duschen inkl. Intimpflege
Bitte lassen Sie Brille, Schmuck (ausser Ehering) und Zahnprothese vor der Operation im Tresor Ihres Zimmers. Der Tresorschlüssel kann dem Pflegefachpersonal zur Aufbewahrung gegeben werden.
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Am Operationstag
Am Tag des Eingriffes selbst dürfen Sie keine Speisen und Getränke mehr zu sich nehmen, da Sie für die Operation nüchtern bleiben müssen. Wenn Sie später zur Operation kommen (z.B. am Nachmittag) können Tee oder Wasser nach Absprache mit dem Anästhesisten bis zu zwei Stunden vor der Operation eingenommen werden.
Rund eine Stunde vor der Operation verabreicht Ihnen eine Pflegefachpersonal die vom Anästhesiearzt für Sie verordneten Medikamente (Prämedikation). Sie werden – und das ist gewollt – eine gewisse Müdigkeit verspüren und sollten danach aus Sicherheitsgründen nicht mehr alleine aufstehen.
Sie werden danach zur Anästhesievorbereitung warm zugedeckt in Ihrem Bett in den Operationstrakt gefahren. Hier empfängt Sie das Anästhesiepflegefachpersonal und bettet Sie auf den Operationstisch um.
Als erstes wird Ihr Blutdruck gemessen, ein Elektrokardiogramm (EKG) angeschlossen sowie ein Fingerhut angebracht, der den Sauerstoffgehalt des Blutes misst. Mit einem dünnen Schlauch in der Nase erhalten Sie zusätzlichen Sauerstoff. Danach legen wir an der Vene Ihrer Hand oder Ihres Vorderarms eine Infusion an.
Je nach vereinbarter Art der Anästhesie wird das Anästhesiepflegefachpersonal jetzt die Narkose vorbereiten. Unter Narkose oder Regionalanästhesie verläuft die Operation für Sie absolut schmerzlos.
Während der Operation mit Regionalanästhesie haben Sie die Möglichkeit, Musik zu hören. Sie werden die Musik Ihrer Wahl über Kopfhörer empfangen können.
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Die Betreuung nach der Operation
Nach der Operation werden Sie entweder direkt in Ihr Zimmer oder auf die Überwachungsstation, IMC, gebracht.
Im IMC werden Sie nach der Operation stetig überwacht und von speziell ausgebildetem Pflegefachpersonal betreut. Hier verbringen Sie die Nacht nur bei grösseren Eingriffen.
Blutdruck und Kreislauf werden laufend kontrolliert. Bei Übelkeit oder Schmerzen orientieren Sie bitte Ihre Pflegefachperson. Diese trifft in Absprache mit dem zuständigen Arzt die notwendigen Gegenmassnahmen. Machen Sie sich also keine Sorgen. Sie sind in guten Händen. Sobald Sie wieder in Ihrem Zimmer sind, werden Sie vom Pflegefachpersonal der Abteilung betreut.

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Therapie
Noch am Operationstag führen Therapeuten und Pflegefachpersonen mit Ihnen Lagerungskontrollen, Atem- und Thromboseprophylaxe- Übungen durch.
Manchmal beginnt die Therapie bereits am ersten Tag nach der Operation, damit Sie Ihre Beweglichkeit möglichst bald zurückerlangen.
Die Physiotherapeuten werden Sie während Ihres Klinikaufenthalts besuchen und Sie bei Geh-, Bewegungs- und Kräftigungsübungen betreuen. Ihr Wohlbefinden trägt wesentlich zum erfolgreichen Therapieverlauf bei. Es ist uns wichtig, Sie schmerzfrei zu behandeln. Bitte teilen Sie uns daher mit, falls Sie Schmerzen haben sollten.
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| Eine unserer Physio- therapeutinnen bei der Arbeit |
Wir verfügen über alle notwendigen Technologien |
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Verlegung oder Klinikaustritt
Werden Sie zur postoperativen Behandlung in unsere Klinik in Bad Zurzach verlegt, erhalten die dortige Pflege und Physiotherapie unseren Übergabebericht, damit die Therapie nahtlos weitergeführt werden kann.
Sollten Sie direkt nach Hause gehen, hilft Ihnen Ihr Kliniktherapeut, die ambulante Therapie in Ihrer Wohngegend zu organisieren.
Unsere Ärzte wünschen je nach Fall, dass Sie zusätzlich zur externen Therapie zu uns in die Therapie kommen, damit allfällige Probleme frühzeitig erkannt und behandelt werden können.
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Postoperative Therapie: Sicht aus dem Gästezimmer in unserer Klinik in Bad Zurzach
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